Minimal Make-up leicht gemacht

Immer mal wieder poste ich auf Facebook, Instagram oder Snapchat ein Selfie von mir mit dem Hashtag #minimalmakeup oder erwähne in der Beschreibung, dass ich nur das nötigste Make-up tragen würde auf dem Foto. Manchmal erwähne ich zusätzlich die Produkte, die ich für den Look benutzt habe. Aus meiner Sicht waren das auch immer nur einige wenige Produkte für ein natürliches, aber definiertes Make-up. Vor ein paar Monaten wurde ich nun von einer sehr guten Freundin auf einen solchen Post angesprochen. Lachend hat sie zu mir gesagt: „Das glaubst auch nur du, dass das wenige Produkte sind!“

Ich arbeite Teilzeit und habe keine Kinder. Daneben führe ich diesen Blog und produziere Youtube-Videos. Die Freundin, die das damals zu mir gesagt hat, ist ein junges Mami und berufstätig. Verständlicherweise steht das perfekte 10-Step Make-up nicht zuoberst auf ihrer Prioritätenliste. Trotzdem möchte auch sie gut aussehen, sich gerne etwas schminken, aber es muss schnell gehen und darf nicht zig verschiedene Schritte beinhalten. So kam ich auf die Idee hier mal niederzuschreiben, was ich Frauen empfehle, die morgens nicht viel Zeit haben, sich aber trotzdem mit wenigen, aber effektiven Schritten schminken wollen.

So folgen hier nun meine ultimativen Tipps für ein Minimal Make-up. Auf diesem Bild seht ihr kein bitzeli mehr Make-up, als nachfolgend in meinen Tipps beschrieben wird:

Vor dem Schminken…
Achte auf deine Haut. Hast du eine schöne Haut, braucht es von allem anderen weniger. Jedes Make-up ist nur so gut, wie die Haut, die darunter liegt. Investiere in gute Feuchtigkeitspflege, die zu deinem Hauttyp passt, mache Peelings, um abgestorbene Hautschüppchen loszuwerden und schütze deine Haut vor der Sonne. Ausserdem immer schön genügend trinken und schlafen. Dehydrierung und Schlafmangel sind mitunter hauptverantwortlich für Augenringe. Und wenn du babybedingt schlichtweg keine Chance auf genügend Schlaf hast, dann investiere in einen guten, aufhellenden Concealer für unter die Augen.

Wir lernen, dass deine Haut das Wichtigste ist. Hast du also morgens 10 Minuten Zeit für dein Make-up, nutze 5 davon für deine Haut. Denn mit frischem, ausgeglichenem Teint, definierten Augenbrauen und etwas Mascara bist du good to go!

Haut
Eine leichte BB-Cream lässt deinen Teint frisch und ebenmässig erscheinen und dies ohne Cake-Effekt. Achte dabei darauf, dass die BB-Cream für deinen Hauttyp geeignet ist. Lies dazu die Beschreibung auf dem Produkt oder frage am Counter nach. Beschreibungen wie ‚mattierend‘ zeigen, dass sie für ölige und Mischhaut geeignet ist, steht etwas im Sinne von ‚feuchtigkeitsspendend‘ oder ‚luminous‘ ist die BB-Cream eher für trockene Haut geeignet. Arbeite die Cream gut in deine Haut ein, am besten mit einem Beautyblender oder deinen Fingern. Je nachdem kannst du unter den Augen noch einen lichtreflektierenden Concealer gut einarbeiten, abpudern und fertig. Wer keine Zeit hat den Concealer unter den Augen abzupudern, soll es lieber sein lassen. Denn nicht fixierter Concealer wird sich sowieso nur in die kleinen Fältchen absetzen und da wollen wir ihn ja nicht. Aufhellende Concealer findest du bei fast jeder Marke. Achte dich darauf, dass die Farbe genau deiner Gesichtsfarbe entspricht (höchstens ganz wenig heller, denn du bist nicht Kim Kardashian). Hier würde ich dir empfehlen, etwas Geld in die Hand zu nehmen und dich nicht durch Maybelline, Essence und Maxfactor durchzukämpfen, wo dir niemand mit der Farbe helfen kann. Geh an einen Make-up Counter und lass dir helfen einen auf dich abgestimmten Concealer zu finden.

Augenbrauen
Die Augenbrauen umrahmen jedes Gesicht. Hast du natürlich volle Augenbrauen, dann kannst du dich freuen und diesen Schritt überspringen. Gehörst du zu den Brauenzupfgeschädigten aus den 90er Jahren wie ich, dann muss etwas gegen die spärlichen Härchen über den Augen getan werden. Mit einem aschig-braunen Lidschatten und einem kleinen schrägen Pinsel können die Brauen ohne grossen Aufwand schnell verdichtet werden. Diese Technik sieht sehr natürlich aus und ist kinderleicht anzuwenden. Diese aschig-braunen Puderfarben für die Augenbrauen gibt es mittlerweile von vielen Marken. Einfach bei den Augenbrauenprodukten suchen und die Farbe auswählen, die deinen eigenen Brauenhärchen am nächsten kommt.

Mascara
Auf Mascara würde ich niemals verzichten. Sie öffnet das Auge optisch und lässt dich wacher wirken. Die Mascara tief von der Wurzel her in Zickzack-Bewegungen bis an die Spitzen der Wimpern auftragen und die Härchen schön separieren. Die Mascara kann auch bewusst zu tief in die Wurzeln aufgetragen werden, so dass sie kurz das bewegliche Lid direkt über den Wimpern berührt. Was von Nahem aussieht, als wäre die Mascara verwischt, wird auf Gesprächsdistanz nur noch als Definition der Augen wahrgenommen.

Lippenbalsam
Wenn du keine Zeit oder keine Lust auf Lipgloss und Lippenstift hast, dann achte dich einfach stets auf gut gepflegte Lippen und nutze einen Lippenbalsam. Es gibt auch welche, die die natürliche Lippenfarbe unterstützen. So kann man von etwas Farbe profitieren, ohne dass man sich auf verwischten Lippenstift achten muss und die Lippen sind erst noch tiptop gepflegt. Hier findest du solche Lippenstifte.

Am Schluss entscheidest du selber, welche Produkte für dich wichtiger sind und welche weniger. Ich komme ohne Augenbrauen und Mascara nicht aus, du hast vielleicht mehr mit deiner Haut zu kämpfen und wieder andere kämpfen mit weiteren Herausforderungen. Aber ich bleibe bei meiner Meinung, wenn du deine Zeit in die Pflege und das Make-up deiner Haut investierst, dann kommst du auch mit weniger Make-up klar. Und zum Schluss noch dies: Deine Kosmetikerin kann dir für wenig Geld auch die Augenbrauen oder die Wimpern färben. So fühlst du dich auch an Tagen, wo du zu gar nichts kommst, nicht allzu nackt.

Habt ihr noch weitere Tipps? Dann erzähl sie uns doch in den Kommentaren!

Eure Sara

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